Stücklisten stellen dar, aus welchen Komponenten ein Zielartikel besteht. Diese einzelnen Komponenten können sowohl Material als auch Dienstleistung als Produktart Material und Ware sein. Auf allen externen Dokumenten wie Angebot, Auftrag, Lieferschein und Rechnung erscheint für Ihren Kunden nur das Zielprodukt.
Dieses Zielprodukt kann für den Fall, dass sich Bestandteile mit der Zeit ändern oder sogar erweitern, dynamisch weitergeführt werden, es bedarf in diesem Fall keiner expliziten Aktualisierung der offenen Angebote und Aufträge, alle Änderungen werden unmittelbar dynamisch aktualisiertdazu werden Stücklisten im entsprechenden Auftrag immer festgeschrieben so dass stets nachvollziehbar ist, in welcher Version die Stückliste hier gezogen wurde.
Erst im Prozessschritt der Kommissionierung, sprich mit dem finalen Griff ins Lager wird die Stückliste in der letzten gültigen Version dokumentiert. So lässt sich stets nachvollziehen, welche Bestandteile sind im Zielprodukt aufgegangen.
Die Kosten der Elemente der Stückliste summieren sich aus den Bestandspreisen der einzelnen Elemente und können so auf Angebot, Auftrag und auf Produkt referenziert werden. So wird die erzielbare Marge und Kosten gleich gegenüber dem Angebotspreis/ Auftragspreis nachvollzogen werden.
Tipp: die Erstellung oder fortlaufende Aktualisierung von Stücklisten kann sehr aufwändig sein. Eine gangbare Methode ist: einen Teil der Stücklistenkomponenten nicht über die Stückliste auszubuchen, sondern über ein Kanban System zu verwalten (Beispiel: Normschrauben). Das spart Kosten und sorgt trotzdem dafür, dass alle Komponenten verfügbar sein werden.
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